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More Energy From Waste – das Vermächtnis

More Energy From Waste - das Vermächtnis

More Energy From Waste darf als kleines Vermächtnis der Berliner Band Deine Dose gelten. Die mittlerweile in den Norden, Osten und Süden Deutschlands zerstreuten Indierocker haben im Mai 2010 eine EP mit fünf Titeln vorgelegt. Das Mini-Album zeigt das breit gefächerte Repertoire der Musiker und steht exemplarisch für die Bandgeschichte. Und so klingt sie.

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Art School Junkie: Der Musiker und Tontechniker Jens Kupillas ist im September 2009 zur Band gestoßen – drei Wochen vor der Deutschland-Tour von Deine Dose. Kupillas‘ eigene Musik – zwischen Country, Folk und Indie angesiedelt – birgt einen Schatz an Melodien, genialer Instrumentalisierung, garniert mit Texten, die eine sehr eigene und abgefahrene Sicht auf das Leben widerspiegeln. Art School Junkie stammt aus Jens‘ Feder; er besinnt sich dabei auf seine Wurzeln im Punk und DIY der 1980er-Jahre. Durchgeknallt und vom Anfang bis zum Ende Gitarrenlärm, ohne Schnörkel, aber mit Herzblut und zu Herzen gehenden Worten (aufgenommen im März 2010 im Proberaum von Jens in Kreuzberg, gemischt und gemastert von Jens).

YouTube-Video vom Februar 2010 in Hamburg: http://www.youtube.com/watch?v=NSoROsQ54zQ

Jens’ neue Band: The Last Pawnbrokers

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Vor die Hunde: Die Hamburger Band Zehn Meter Feldweg hat mit ihrer CD „Phantom Power“ (2007 bei Motor Digital – bei Amazon kaufen) eines der maßgeblichen Alben der Post-Hamburger-Schule vorgelegt. Zum zehnjährigen Bestehen der Band 2010 haben Freunde der Musiker Coverversionen von ZMF eingespielt. Deine Dose hat sich für „Vor die Hunde gehen“ entschieden, ein mitreißendes, wahrhaftiges Stück – eine Warnung an Menschen, nicht nur „halbe Sachen“ zu tun und dabei letztlich mehr zu leiden als zu erleben (aufgenommen im Januar 2010 im Proberaum von Jens in Kreuzberg, gemischt und gemastert von Jens).

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Für Greta: Karsten Wirths Liebeserklärung an seine neugeborene Tochter, die zutiefst anrührt (aufgenommen im März 2010 im Proberaum von Jens in Kreuzberg, gemischt und gemastert von Jens).

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Ins Gebüsch (aufgenommen am 12. Februar 2010 live in Hamburg): Zwischen hartgesottenen Fans von Deine Dose, den Squads von Zehn Meter Feldweg und JUnge wartete Christian Schuldt, unser erster Gitarrist und Sänger. Er wusste nicht, wie ihm geschah, wurde auf die Bühne gerufen, bekam eine Gitarre umgehängt und ein Mikro vor die Nase gestellt. „Ins Gebüsch“ hat Christian geschrieben, das ist lange her, es war der erste Song der Band überhaupt, den Deine Dose 2001 im Kellerraum unter einem Sexshop an der Berliner Beusselbrücke probte.

Großartiger Stoff, wollt ihr mal riechen: „Seid ihr wirklich heute ins Gebüsch gekrochen? Habt ihr hinterher angenehm gerochen? War es wirklich warm und trocken? Wart das wirklich ihr? Oder war es da genauso kalt wie hier“? Eine Ode an die Liebe für alle da draußen (gemischt und gemastert von Jens im Februar 2010).

Christians neue Band: Die Handlung

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Bleib sauber (My Age Backwards Sunset Remix): Mai 2002, Bootshaus in Cottbus. Das erste Konzert der Dosen nach Monaten im Probebunker. Die Leute wundern sich, dass die Band sogar echte Instrumente mitbringt. Sie macht derben Krach, Veranstalter René zeigt sich entzückt. Von wegen after show: Um vier Uhr morgens drehen die Leute noch mal richtig auf. Keine Frage, Deine Dose gibt ein zweites Konzert, das zwei Herren der Cottbuser Polizei freundlich, aber bestimmt beenden.

Repro Schulze aus Cottbus widmet sich Jahre später dem Song „Bleib sauber“: ein Lied, das Deine Dose 2002 noch als Punkrocksong aufführte. Aus der späteren Version mit dem prägenden Bass von Gert Krummrey von der CD „noch cool“ (2008) zaubert Repro Schulze schließlich den My Age Backwards Sunset Remix (aufgenommen, gemischt und gemastert von Repro Schulze im Mai 2009).

More Energy From Waste Cover-Entwurf Mai 2010Die fünf Titel der EP More Energy From Waste stehen auf MySpace zum Anhören bereit. Das EP-Cover zeigt den Abfalleimer auf einer Autobahnraststätte, damals, als Deine Dose im Schneesturm und bei Dunkelheit zum Konzert nach Hamburg ins Silber mit dem Auto mehr kroch als raste (Foto: Jens Kupillas).

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More energy from waste – Kraft schöpfen aus dem Abfall des Alltags.

Viel Spaß damit. (oht)

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